Biographie

Kaiserbachmusikanten e.V.

76857 Gossersweiler Stein

 


Musik in vielen Variationen gab es schon lange im Gosserweiler Tal.

Der Männergesangsverein ist schon über 100 Jahre alt. Blasmusiker bildeten verschiedene Gruppen und spielten lange vor den Kaiserbachmusikanten bei Festen und kirchlichen Anlässen auf.

Auch zogen viele Musiker als „Schlarandler“ durch´s ganze Land und sorgten für den Lebensunterhalt.

Aus diesen Zeiten gab es in vielen Häusern noch Instrumente. Der Appell, wieder gemeinsam Blasmusik zu machen fiel auf fruchtbaren Boden, sodass nach ersten Musikversuchen der Verein am 23. 6.1987

gegründet wurde.

Gründungsmitglieder waren Veronika Brosius, Hanns-Christian Conrad, Hans Ehrhardt, Bernd Hafner, Otto und Rudi Röckel und Eugen Spies, der dann der erste Vorsitzende wurde.

Ein Glückstreffer war der Gewinn  von Dietmar Wiedmann als Dirigent. Er übernahm zwei Blechbläserkurse. Einen für Anfänger und einen für Fortgeschrittene. Zusätzlich fanden sich Lehrer für die Holzblasinstrumente.

So entstand nach und nach ein ansehnliches Orchester, das sich ein

wachsendes Repertoire erarbeitete. Die erste Probefreizeit im Annweilerer Hermann Krieg Haus zeitigte große Fortschritte, sodass schon1988 ein Heimatabend mit MGV Stein und Mandolinenclub Völkersweiler gestaltet werden konnte. In der Folge sollten noch viele Freizeiten und Auftritte bei Festen folgen.

Personell gab es naturgemäß in der Folge immer wieder Veränderungen: Rudi Röckel, dann Otto Röckel und zuletzt Norbert Forger wurden erste Vorstände. Fast durchgehend ergänzte als zweiter Vorstand Roland Kempf die Führungsriege.

Dietmar Wiedmann übernahm zunächst auch das neu gegründete Jugendorchester als Dirigent. Später trat Diana Boldt an seine Stelle.

Zur Entlastung und Vertretung waren Otto Schröder, Frank Mathes und Winni Haag zwischenzeitlich als Dirigenten des Gesamtorchesters tätig. Zuletzt hat nun Philip Schneider 2014 das Dirigat übernommen. Zur Zeit ist Caro Hafner noch  als Leiterin eines kleinen Jugendorchester und als Ausbilderin für Klarinette tätig.

Die Ausbildung ist allgemein schwieriger geworden, weil die Musik-

Studenten aus Landau fehlen. Bis zu 80 Kinder und Jugendliche wurden zeitweise unterrichtet. Proberäume waren im Jugendheim, im Kastanienweg 4 und dann in der Schule wo dankenswerter Weise ein Materialraum zur Verfügung stand und keine Kosten entstanden.

Ein Intermezzo war die Anmietung der Felsenstube, die  als Proberaum genutzt und als Gaststätte vom Verein betrieben wurde.

Auch sonst war der Verein aktiv mit Ausrichtung der Kerwe in den 90er Jahren. Feste und Konzerte zum 5., 10., 20. und 25. Jährigen Jubiläum wurden organisiert. Ein Höhepunkt war der erste Tag der Blasmusik des Musikkreisverbandes SÜW 1996 in der Berglandhalle mit einem Gesamtabschlußchor von circa 200 Blasmusikern.

Ab Ende des letzten Jahrtausend fanden regelmäßig Früjahrs- und Weihnachtskonzerte statt. Dadurch gab es eine große musikalische Entwicklung. Wichtig waren die Konzerte auch zur Finanzierung der Ausgaben für Dirigenten, Noten und Freizeiten. Gute Einnahmen konnten in den letzten Jahren durch Kurrendeblasen in der Vorweihnachtszeit erzielt werden.

Als der vorläufige Höhepunkte unserer Unternehmungen muß noch der Besuch der Braslianischen Musiker aus Timbo 2011 und aus Vespasiano 2013 erwähnt werden. Durch diese Besuche und den Gegenbesuch 2013 entstanden Freundschaften und die Erkenntnis,

dass Musik eine internationale Sprache ist und den aktiven und passiven Musikfreunden Begeisterung und Freude bereitet.